Unsere Story

Im Sommer 2016 wurde ich zusammen mit meinen kleinen Bruder Philipp zum Abendessen eingeladen. Meine Zieheltern hatten uns an diesen Abend einen Zeitungsschnipsel mitgebracht, in dem ein Stand auf den Viktualienmarkt zu vermieten gibt. Philipp und ich sind erfahrene Gastronomen und waren zu der Zeit offen für neue Herausforderungen. So haben wir uns mit dem Konzept Pastaria beworben bei dem wir in Anlehnung am Wiener Naschmarkt frische Pasta vor Ort produzieren und verkaufen wollen. Wir haben keine Zusage bekommen und aus Dem Projekt am Viktualienmarkt ist dann ein anderes Projekt entstanden "Frank Weinbar in der Münchner Residenz".

Die Pasta hat mich nach wie vor nicht losgelassen. Ich liebe gute schnelle Küche und war der Überzeugung, dass die Pasta in einen Dornröschenschlaf liegt und ich sie aus diesen Schlaf erwecken muss.

In 2019 bin ich dann gestartet. Mein Freund Ralf und mein Onkel haben mir ein kleines Start-Kapital geliehen (32.000€) mit dem ich gleich im Januar die Maschinen und das Equipment eingekauft habe. Die Maschinen habe ich selbst aus der Nähe von Verona am 25. Januar 2019 war ich in bei der Firma Bottone und habe das Herzstück meiner zukünftigen Manufaktur abgeholt.

Ich durfte die Produktion in der Küche vom Bayerischen Yacht Club in Starnberg starten. Die Miete habe ich mit frische Pasta gezahlt. Anders hätte es nicht funktioniert. Zumindest nicht mit dem Budget.

Am 26. Januar war die Ankunft des großen Meister aus Como. Vittorio ist DER Lasagnieri in Italien der für große Pasta Maschinen Hersteller in den neuen Fabriken der Kunden eingeführt und eingestellt hat. Das er nach Starnberg gekommen ist um eine kleine Maschine mit 8 Kg. Volumen einführt war ein Zufall und ein sympathisches Telefonat mit ihm.

Gleich die Woche drauf habe ich Pasta produziert und die ersten Kunden beliefert. Mein erster Kunde war mein langjähriger Freund Till Hofmann vom Münchner Lustspielhaus. Es kam mir zugute, dass ich in der Gastronomie gute Verbindungen hatte. So konnte ich nach und nach neue Kunden von der Qualität und der Besonderheit von Pasta di Monaco überzeugen.

Im Mai 2019 ist Christiane in unser Leben gekommen. Sie hat sich in mich und in die Pasta verliebt. Pasta di Monaco hat ab dann ein Gesicht bekommen und ist mit neuem Schwung und Power weiter gestartet. Im Mai habe ich auch den ersten Versuch auf den direkt Markt (B2C) die Pasta zu verkaufen. Der Samstags-Wochenmarkt auf dem Gelände der Klenze Schule in der Klenze Straße.

Neben der Kuffler Gastronomie Gruppe waren wir bei der METRO aufgelistet und haben ein Test Pilot Projekt für Dussmann gestartet. Bis Ende des Jahres hatten wir unsere Kunden ausschließlich im B2B Bereich.

Eine neue Produktionsstätte muss nun gefunden werden da wir aus Starnberg raus müssen und wir auch in München produzieren wollen und nicht so weit weg von unseren Markt. Zu einer Zeit in der wir kein Geld hatten um zu skalieren oder zu wachsen, schon garnicht um eine neue Manufaktur zu beziehen und sie einzurichten. Keine Bank, keine Investoren, keine Aussicht auf Liquidität. So haben uns Freunde unterstützt. Und Christiane!!

Im Februar 2020 sind wir in unsere Traumküche im Hinterhof in der Astallerstraße eingezogen. Mein Freund Claus hat uns den Boden fachgerecht gerichtet, wir konnten die Kaution, Provision, Ablöse und den ersten Stock zahlen und mit ganz viel Power starten.

Im März 2020 der erste Lockdown und der Wegfall unserer Kunden.

Mitte April hatten wir unser E-Lastenrad mit Anhänger, unseren provisorischen Online Shop und die ersten Bestellungen für den direkt Markt (B2C).

Bis Ende 2020 haben wir die Kurve gekriegt und konnten uns gut durch die Krise manövrieren. Heute stehen wir vor neuen Herausforderungen denen wir uns auf's neue stellen müssen. Die Bio Zertifizierung, neue Bio Verpackung, neue Märkte und vor allem das Überleben.